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September YouGo! 2017

Auch Warten stärkt den Glauben

Jakobus 1,2-4

Kennst du das? Irgendetwas in deinem Leben läuft gerade nicht so, wie du dir das wünschst. Du bittest Gott um Hilfe und betest viel, aber irgendwie scheint nichts zu passieren. Du kannst nur beten und warten. Da können schon mal Zweifel aufkommen. Du fragst dich vielleicht: "Warum hilft mir Gott denn jetzt nicht?"

Mir erging es bisher aber immer so, dass es sich gelohnt hat zu warten. Meine Wünsche und Bitten wurden irgendwie erfüllt, wenn auch oft ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Warum lässt uns Gott also warten?

Er braucht die Zeit, um etwas in uns zu bewegen. Wenn wir lange um etwas bitten, sind wir ganz anders dankbar, als wenn wir nicht erst warten müssen. Wir brauchen diese Zeit des Wartens, um zu reifen. Es wird etwas in uns bewegt. Wir lernen, geduldig zu sein und auf Gott zu vertrauen. Deshalb steht in Jakobus 1,2: "Betrachtet es als Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird."

Wir freuen uns wahrscheinlich nicht gleich, wenn es uns nicht gut geht, aber später wenn wir merken, dass Gott da ist und uns immer hilft.
Wenn wir feststellen, dass wir an der Situation nichts ändern können, dürfen wir es in Gottes Hand legen und ihm anvertrauen, denn er ist größer. Er führt uns durch die chaotischen Zeiten, denn er traut uns zu, dass wir das schaffen. Er bringt uns ans Ziel.
In der Zeit, in der wir warten und denken, es passiert nichts, passiert etwas mit unserem Glauben. Wir können entdecken, dass Gott uns begleitet und uns nicht allein lässt. Wir lernen auf Gott zu vertrauen und das stärkt unseren Glauben ungemein.

Lisa Gerber

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Autor(en)

Sören

Sören

Jugendpfarrer

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