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YouGo! 2017 Februar

Was bedeutet Fastenzeit?

Jesaja 58, 2-9

Aschermittwoch ist vorbei – das heißt, die Fastenzeit ist angebrochen.

Fasten verbinden viele mit „auf etwas verzichten“. Das ist natürlich nicht falsch. Während der Fastenzeit kann man zum Beispiel auf Fernsehen oder sein Smartphone verzichten. Das erfordert in manchen Situationen Einiges an Durchhaltevermögen. Allerdings hat dieses Verzichten einen Zweck. Wenn man etwas weglässt, also auf etwas verzichtet, dann hat man sozusagen Zeit übrig.

In Jesaja 58 erklärt Gott, wofür wir diese gewonnene Zeit nutzen sollen. Wir sollen uns nicht damit rühmen oder damit angeben, dass wir fasten. Wozu auch? Wichtig ist, dass wir diese Zeit Gott schenken. Ich soll sie nutzen, um anderen zu helfen, um Gutes zu tun, um mir Zeit für Gott zu nehmen.

Elena erzählte in ihrer Predigt, dass uns dabei eine „Seilschaft“ helfen kann. Damit sind Leute gemeint, die gemeinsam mit dir fasten. Sie können dich ermutigen, durchzuhalten und sie können dich daran erinnern, warum du fastest. Dabei ist es wie bei einer Seilschaft: Sollte einer abstürzen, können ihn die anderen wieder hochziehen.

Mit deiner „Seilschaft“ kannst du die Fastenzeit nutzen, um gemeinsam Zeit mit Gott zu verbringen. Denn fasten bedeutet, auf etwas zu verzichten, um mehr Zeit für Gott zu haben.

Lisa Gerber

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Autor(en)

Sören

Sören

Jugendpfarrer

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